Stammtisch 17.10.2018 in der Rekordmeister Bar: Teil 2

stammtisch rapid

Andy Marek: Einer muss sich drum kümmern, dass wir erfolgreich Fußball spielen und der andere muss sich kümmern, dass erfolgreich Fußball gespielt werden kann.

Christoph Peschek.: Ich finde es toll, wenn es einen schönen Applaus für den Didi und für die Mannschaft gibt, weil die stehen im Mittelpunkt. Alles was wir hier tun, dient ausschließlich dem Ziel, dass wir eine sportlich starke, schlagkräftige Truppe haben und das ist im Zentrum aller Überlegungen. Nur so ein kleines Beispiel am Rande, als wir jetzt in Glasgow waren. Da ist es eben ein guter Moment, dass man beim offiziellen Bankett sich mit der Delegation des jeweiligen Clubs austauscht, dass man sich ein bisschen die Infrastruktur anschaut und unter anderem habe ich das auch genutzt, um den Celticfanshop anzuschauen, und auf den Fanartikel ist sinngemäß draufgestanden, dass alle Erlöse dem Verein zugute kommen.

Und ich glaube, dass ist schon ein wichtiger Punkt, den wir immer wieder betonen müssen. Der SK Rapid legt einen sehr hohen Wert auf seine Eigenständigkeit. Das ist so in unserem Leitbild ganz klar formuliert. Damit wir eigenständig sein können, aber gleichzeitig wettbewerbsfähig, bedarf es finanzieller Grundlagen. Das heißt, alles, was wir tun, machen wir nicht, damit irgendein Investor Dividende kriegt, sondern damit wir das höchste Sportbudget aufstellen können, dass im Rahmen der Möglichkeiten zur Verfügung steht. Und derzeit haben wir die höchsten finanziellen Mittel für den Sport, die es beim SK Rapid in den letzten Jahren gab.

A.M.: Wir haben die höchsten Mittel, wir haben aber auch eine laute Stimme bei der Bundesliga, weil wir sind Rapid. Gestern war das nicht mehr ganz der Fall. Könnte man sagen, alle gegen Rapid?

C.P.: Gestern gab es die Bundesligaclubkonferenz und man kann schon den Eindruck bekommen, dass sich einige von einem Populismus treiben haben lassen. Wir hatten im Frühjahr eine Clubkonferenz. Was ist die Clubkonferenz? Die Vertreter aller Bundesligisten treffen sich und beraten über alle Themen und es werden Beschlüsse gefasst. Wir haben einen Antrag eingebracht, dass Kollektivstrafen aus unserer Sicht kein probates Mittel sind. Weil jene zum Handkuss kommen, die überhaupt nichts dafür können und auch null Einfluss haben, um mögliche Fehltritte zu unterbinden. Das haben wir intensiv diskutiert und wollten wir zuerst streichen, da haben wir knapp keine Mehrheit gefunden und haben dann gesagt, Kollektivstrafen sollen ausgesetzt werden. So wie es auch in der deutschen Bundesliga der Fall ist und in der Arbeitsgruppe Sicherheit wurde das weiter intern und intensiv thematisiert.

Ich war dann aufgrund der Sensibilität dieses Themas auch persönlich in der Arbeitsgruppe Sicherheit, um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen und es gab auch eine ganz klare Mehrheit gegen Kollektivstrafen und es gab auch eine klare Mehrheit gegen einen möglichen Punkteabzug. Mit der Begründung, ein Punkteabzug ist ein derartiger Eingriff in das sportliche Geschehen, dass es auch eine Wettbewerbsverzerrung am Ende des Tages darstellt. Weil unsere Spieler können ja wahrlich überhaupt nichts dafür, wenn irgendwo etwas passiert. Das war die klare Mehrheit. Umso mehr hat es mich erstaunt, dass es gestern eine Mehrheit für weitere Möglichkeiten von Sektorensperren bis Punkteabzüge gab. Ich habe mir gedacht, normalerweise ist es üblich, dass die Experten in den jeweiligen Arbeitsgruppen tagen, Empfehlungen abgeben und man auf Basis dieser Expertise Entscheidungen trifft. Das war nicht so. Das muss man als Demokrat zur Kenntnis nehmen.

Wir waren die einzigen, die dagegen gestimmt haben, 2 Clubs haben sich enthalten, alle anderen waren für diese Sanktionen. Gut, das ist zur Kenntnis zu nehmen, für sinnvoll erachte ich es nicht, weil weder Kollektivstrafen noch ein Punkteabzug probate Mittel sind. Ganz klar, wenn wer Fehltritte leistet, muss er auch mit den Sanktionen leben, das ist gar keine Frage, aber es sollen nicht jene zum Handkuss kommen, die überhaupt nichts dafür können und schon gar nicht die Spieler und der Wettbewerb. Stellen wir uns vor, du hast eine gute Platzierung und wirst auf einmal für etwas zurück gereiht, das in der Vorsaison passiert ist. Das will niemand erleben. Ich bin auch davon überzeugt, dass das mit all unseren Maßnahmen, die wir setzen, nicht eintreten wird, aber zumindest die theoretische Möglichkeit ist schon ein Witz.

A.M.: Wir kommen gleich zu einem Thema, das wir zuerst angesprochen haben. Du hast dir ein Ziel gesetzt, dass du am 26. November den Vereinsmitgliedern sagen kannst, wo und wann mit dem Trainingszentrum begonnen wird. Wie schaut´s aus?

C.P.: Auch da muss man kurz ausholen. Wir haben damals, als ich 2013 bei Rapid eine Funktion übernehmen und in weiterer Folge in der neuen Struktur auch Geschäftsführer werden durfte, gesagt, wir müssen etappenweise sicherstellen, dass Rapid nachhaltig wirtschaftlich und sportlich fortbestehen kann. Und das auf einem sehr hohen Niveau. Und Fakt ist, dass wir 2013 beim SK Rapid ein negatives Eigenkapital von 1,2 Millionen Euro und einen Umsatz über den nationalen Bewerb von etwa 16 Millionen hatten. Wir stehen nun bei deutlich mehr als 12 Millionen positives Eigenkapital und einen Umsatz über den nationalen Bewerb von über 30 Millionen.

Das heißt die wirtschaftlichen Grundlagen sind gelegt. Wir haben das Allianzstadion realisieren können, was ein ganz entscheidender Faktor für die Zukunft des Clubs ist, und haben im sportlichen Bereich sukzessive eine Professionalisierung durchgeführt. Wir haben deutlich mehr Betreuer, also wenn der Didi heute den Staff vorfindet, dann ist der exorbitant größer, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Wir haben in der Physiotherapie aufgestockt, wir haben einen eigenen Vollzeitsportpsychologen – ich weiß gar nicht, wie oft es einen in Österreich bei Bundesligaclubs gibt. Wir haben in der Videoanalyse aufgestockt, wir haben im Scouting aufgestockt, wir haben im Rehabereich aufgestockt und mit Steffen Hofmann einen Talentemanager in den Club geholt. Wir haben im Nachwuchsbereich deutlich mehr investiert und mittlerweile im gesamten Nachwuchsbereich – von den Akademiemannschaften bis zur zweiten Mannschaft – lauter Trainer mit der größtmöglichen UEFA-Ausbildung. Wir haben versucht zu professionalisieren und mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Und nun ist ganz klar das Ziel, das sportliche Zukunftsprojekt „Trainingszentrum Neu“ zu realisieren. Und ich gebe ganz offen zu, ich teile die Ungeduld. Auch ich hätte schon gerne, dass wir dieses Trainingszentrum längst realisiert hätten. Im Jänner 2016 haben unsere Gespräche begonnen. Und manche erinnern sich noch, als wir damals das Stadionprojekt präsentiert haben, habe ich lapidar gesagt, ich habe das Gefühl, ich habe mit mehr Behördenvertretern gesprochen, als es Austrianer gibt. Mittlerweile habe ich auch schon wieder das Gefühl. Wir haben in Summe 6 Standorte geprüft. In Wien von der Seestadt in Aspern über Auhof bis hin zu Mauerbach undundund. Also unterschiedlichste Varianten und auch das Tullnerfeld und haben dann gesagt, 2 Standorte sind in der engeren Auswahl, nämlich der Prater und das Tullernerfeld. Wir haben dann mit dem IFS, Institut für Sportstättenberatung, die uns im gesamten Stadionprozess begleitet und unterstützt haben, diese Standorte analysiert und geschaut, welche Investitionen notwendig sind. Und haben jetzt eine Entscheidungsmatrix, das heißt Standortfaktoren, Infrastruktur, Finanzierung und die strategische Dimension.

Wir haben dann immer wieder die Situation gehabt, wo auf einmal die Diskussion da war, kommt ein Nationalstadion oder nicht, wie wirkt sich das aus im Prater oder auch nicht. Dann war die Diskussion, wir sollen für Elektra eine Lösung finden. Wer ist Elektra? Ein Wiener Stadtligist, der eine tolle Arbeit im Amateurbereich macht, der aber auf jenem Standort seine Meisterschaft und seinen Trainingsbetrieb hat, den wir eigentlich vorgesehen haben. Wo mir auf einmal gesagt worden ist, ich soll eine Ersatzfläche finden. Jetzt muss ich sagen, ich bin vieles, aber nicht Fußballplatzmakler. Dass wir irgendwo im zweiten Bezirk eine Ersatzlösung suchen und finden sollen, haben wir auch probiert und hatten das Gefühl, in der Rustenschacherallee kann es eine Möglichkeit geben. Dann hat es wieder geheißen, nein, da ist ein Seminarbetrieb, die Kinder könnten zu laut sein, dann können die nicht ordentlich lernen. Somit ist das wieder weggefallen. Dann hat es eine Änderung in der Wieder Landesregierung gegeben. Es ist alles so dahin gegangen.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir haben ein Gesamtkonzept für den Standort Wien der Wiener Landesregierung präsentiert, wo es darum geht, dass wir im Idealfall alles in einem Gebäude unterbringen wollen. Ein Spielerheim, insbesondere für junge Spieler, ein Restaurantbetrieb, wo sie frühstücken, Mittag essen und Abend essen können, Besprechungsräumlichkeiten, Garderoben und alle Sportbüros. Derzeit haben wir ja welche im Happelstadion und im Dusikastadion. Also alles auf einem Standort und die entsprechende Adaptierung der Fußballplätze. Nicht nur, was die Rasenqualität anbelangt, sondern auch bei den Themen Rasenheizung und Spielfeldgröße, also 105 mal 68 Meter, wie wir es auch hier im Allianzstadion haben, damit wir möglichst nahe an der Wettbewerbssituation sind. Und diese Maßnahmen, plus die Maßnahmen hier in Hütteldorf, also Stichwort Rasenheizung und Drainage – am Trainingsplatz Nord 1 haben wir ja derzeit die Situation, 3 Regentropfen und wir können am Nordplatz nicht mehr trainieren, weil das Wasser dort steht, dadurch ist West 1 deutlich stärker belastet und nicht in einem so guten Zustand, also mit all diesen Maßnahmen reden wir von einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 30 Millionen Euro.

Dementsprechend gilt Qualität vor Geschwindigkeit, aber wir wollen das Gesamtprojekt jedenfalls auf der Hauptversammlung im Detail präsentieren und ich kann euch mit reinem Rapidherzen sagen, wir setzen alles daran, dass wir das Trainingszentrum realisieren können. Damit wir hier Topzustände zustande bringen. Damit wir den Kampf um die besten Talente, vor allem in Österreich, auch aufnehmen können. Salzburg ist in einer eigenen Liga, das muss man neidlos anerkennen, aber wir jedenfalls nach Salzburg definitiv eine sehr, sehr gute Infrastruktur zustande bringen wollen.

A.M.: Christoph, es gibt jetzt den Stichtag Ende Oktober oder Anfang November, wo wir wieder den Geschäftsbericht präsentieren werden. Den Geschäftsbericht über die abgelaufenen Saison, das heißt 2017/18. In wenigen Sätzen, wie schaut es aus, wie wird das Ergebnis?

C.P.: In wenigen Sätzen kann man sagen, wir werden das vergangene Jahr positiv abschließen, mit einem Gewinn. Das Eigenkapital wird demzufolge weiter steigen und der SK Rapid Wien steht auf sehr stabilen Beinen. Das ist gerade zu der Geschichte, die uns auch der Didi erzählt hat, etwas, dass wir uns immer vor Augen führen müssen. Ja, das ist die Grundlage, damit der SK Rapid nachhaltig fortbestehen kann und wir werden alle Details dann im Zuge des Geschäftsberichts und der Hauptversammlung wie gewohnt präsentieren.

Auch da ein kleiner Nebensatz – ich war auch überrascht, dass bei der gestrigen Clubkonferenz unser Bestreben nach mehr Transparenz, das heißt jeder Bundesligist eine Ertragserstellung machen muss – wie viel kommt aus Ticketing, Sponsoring, Transfers, etc. – mit 11 zu 1 niedergestimmt worden ist. Wir waren die einzigen, die für mehr Transparenz votiert haben, weil wir der Überzeugung sind, Transparenz schafft Vertrauen und das ist für die Seriosität und die Professionalität des österreichischen Fußballs sehr wichtig. Auch das muss man zur Kenntnis nehmen. Meine Conclusio, ganz offen gesagt, ist – außer uns haben wir niemanden und umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam die Rapidgemeinschaft mit mehr Leben erfüllen.

A.M.: Ich lasse das noch nicht ganz so stehen. Gehen wir 1 bis 2 Minuten auf dieses Thema ein. Gemeinschaft, gerade in den letzten Monaten haben wir nächtelang, wenn ich ins Waldviertel fahre und er heimfährt, durchtelefoniert und sind immer wieder auf ein Thema gekommen. Warum gibt es das, dass es so viele gibt, die richtig unter der Gürtellinie böse sind? Da reden wir aber jetzt nicht von Austrianern, da reden wir von Rapidlern, die böse sind.

C.P.: Wir wissen, der SK Rapid Wien wurde gegründet, um erfolgreich Fußball zu spielen. Wir wissen aber auch alle gemeinsam, Rapid ist mehr als ein Verein. Und nicht umsonst beginnt unser Leitbild mit: „Der SK Rapid ist eine Gemeinschaft.“ Und – wenn ich dir jetzt die Lorbeeren aussprechen darf – gerade der Andy personifiziert den hohen Servicecharakter, der Rapid auszeichnet. Wir haben manchmal den Eindruck, wenn wir unterwegs sind, dass du noch jedem das Klopapier dazu geben würdest. Und da bitte, deine Frisur richten wir auch noch. Also ein wirklich hohes, hohes Servicelevel und getragen von einem unglaublich hohen Respekt und einer Wertschätzung gegenüber jedem einzelnen.

Aber in den letzten Wochen und Monaten habe ich ehrlich ein bisschen den Eindruck gewonnen, dass diese Wertschätzung, dieser Respekt nicht immer wechselseitig ist, sondern teilweise auch eine Einbahnstraße ist. Ein jeder von uns hält Kritik aus, gerade ich halte das wirklich aus, ich bin ja aus der Politik einiges gewöhnt. Wenn dann unter die Gürtellinie agiert wird, wenn Personen diffamiert werden, wenn derartige Äußerungen getätigt werden, dass du dir denkst, „Heast, wir sind Rapidler“, dann ist das schon etwas, dass mir zu denken gibt und ich hoffe sehr, dass wir alle gemeinsam diesen Ballast, diesen Rucksack endgültig ablegen. Ich weiß schon, ich kann es auch nicht mehr hören, über 10 Jahre kein Titel. Aber es gibt ja niemanden bei uns im Club, der nicht einen Titel gewinnen will. Ehrlich, diese Sehnsucht teilen wir ja alle. Nur muss man auch realistisch sagen, in den letzten 5 Jahren hat Salzburg von 10 möglichen Titel 9 gewonnen. Ohne, dass das jetzt irgendeine Ausrede sein soll oder irgendetwas vom Tisch wischen soll. Man muss auch diese Realität sehen. Wir setzen alles daran, dass wir diese Schere wieder ein Stück kleiner machen können und wenn sie mal schwächeln, wir bereit sind. Jemanden abzusprechen, dass er nicht alles für den Erfolg tut – finde ich schade. Wenn es aber in eine persönliche Beleidigung geht, dann habe ich kein Verständnis mehr. Sachliche Kritik ist immer okay und man kann auch Entscheidungen kritisieren, das ist gar keine Frage und wir müssen uns auch dieser stellen. Aber – und das ist auch meine große Bitte – denken wir vor allem auch daran, was Rapid immer stark gemacht hat: Zusammenhalt. Dass wir uns gleichwürdig begegnen und dass wir gemeinsam diese Rapidgemeinschaft mit Leben erfüllen. Das ist mein Appell, dass wir dort wieder mehr hinkommen. Kritik ist okay, aber bitte nicht unter der Gürtellinie und schauen wir, dass wir auch sehen, jeder ist ein Mensch und jeder, der bei Rapid tätig ist, will nur, dass dieser Club erfolgreich ist. Weil das ist unser gemeinsamer Herzenswunsch.

A.M.: Bist du gescheit, jetzt hast du aber am Putz gehaut. Ich möchte einen Satz sagen, weil ich unseren Pressechef sehe, der einen sensationellen Job macht – der Peter Klinglmüller mit seinem Team. Eine ganz kurze Episode, warum mir das jetzt sehr gefallen hat, was der Christoph gesagt hat. Wir sind nicht wehleidig, ihr wisst genau, wir versuchen Unmögliches zu schaffen.

Ich muss jetzt eine Kleinigkeit erzählen, dann sind wir es für heute. In einem Forum, das doch sehr viele Menschen lesen, steht etwas drinnen. Es kommt aus der Presseabteilung ein Mitarbeiter und sagt zu mir: „Andi, das musst du dir anschauen, denn das ist nicht leiwand.“ Sag ich drauf: „Was denn?“ Sagt er drauf: „Du, da steht drinnen, da schreibt einer: Wisst ihr übrigens, dass dem Marek das Rapidwappen gehört? Er hat die Markenrechte, somit muss ihm Rapid Geld zahlen. Das heißt er bereichert sich an Rapid.“ Ich schau mir das an und denke mir, das muss ein Volltrottel sein, aber immerhin lesen es ja doch viele Menschen. Und dann schreibt einer drunter: „Das glaube ich nicht“ und der nächste schreibt: „Das stimmt doch nicht“ und dann gibt einer sogar den Auszug aus dem Patentamt rein, da steht genau, dass das Wappen Rapid gehört, Keißlergasse und so weiter. Ich lasse das und denke mir, das tut mir zwar jetzt sehr weh, aber was soll ich jetzt noch diskutieren? Setze mich aber dann doch mit dem Administrator des Forums in Verbindung. Sagt er zu mir: „Das ist Rufmord, das ist nicht leiwand. Ich kenne den nicht, aber ich habe seine Mailadresse und ich werde ihn kontaktieren.“ Ich rufe den Peter (Klinglmüller, Anm.) an und sage zu ihm: „Du Peter, kannst du mir bitte helfen?“ Sagt der Peter darauf: „Na klar, das geht ja gar nicht. Bist du narrisch, ich habe das gar nicht gesehen, ich schreibe da gleich etwas rein.“ Und der Peter bereitet etwas vor und auf einmal schreibt er mir eine SMS: „Übrigens, ich schreibe es jetzt hinein, aber derjenige hat schon etwas geschrieben.“

Jetzt betone ich: „Der Marek bereichert sich an Rapid, ihm gehören die Markenrechte vom Rapidwappen“. Derselbe schreibt: „Ich möchte mich jetzt bei Andy Marek entschuldigen. Ich bin einer Lüge aufgelaufen, er kann gar nichts dafür. Es stimmt nicht. Sorry Andy.“ Sorry passt und wenn er mich trifft, gebe ich ihm eh die Hand, weil ich bin halt so. Aber das ist nicht leiwand, das tut man nicht. Wenn man der Meinung ist, kommt man zu mir und sagt mir das. Ich kann ja nicht die Rechte haben, die hat ja eh der Peschek (lacht). Nein, Spaß beiseite. Ich möchte zum Ausdruck bringen, wir leben in einer digitalisierten Welt, ich beginne jetzt auch mit WhatsApp, weil der Christoph gesagt hat, ich muss das haben, aber es tut halt dann weh und das hat er mit unter der Gürtellinie gemeint.

C.P.: Damit es nicht nur mit der harten Kost endet, eine gute Nachricht: Wir werden ab dem Heimspiel gegen Admira auch das „Wiener Original“ ausschenken.

A.M.: Danke Didi Kühbauer und Christoph Peschek!

Hinweis in eigener Sache: Grünaufweiß hätte unserem Trainer Didi Kühbauer und dem Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek gerne selbst noch einige Fragen gestellt, leider war das aufgrund des Zeitmangels nicht möglich.

Schreibe einen Kommentar