Rapid Wien überzeugt in der Südstadt

Rapid Wien Admira Wacker

Der SK Rapid Wien hat das Kalenderjahr 2019 mit einer starken Leistung abgeschlossen. Der 3:0 Sieg wurde schnell auf Schiene gebracht und war vollkommen verdient. Und hat mit der Einwechslung des erst 16-jährigen Yusuf Demir einen neuen Rekordhalter. Noch nie durfte ein jüngerer Spieler das schmucke Trikot des SK Rapid tragen. Unser Offensivjuwel hat Veli Kavlak als jüngsten Rapidspieler abgelöst und wird hoffentlich im Frühjahr durchstarten. GRÜN AUF WEISS – der Rapidblog schaut optimistisch in die Zukunft.
 

Klarer 3:0 Sieg in der Südstadt

Wenn der Wind gnadenlos pfeift, der Regen durch das Stadion peitscht und sich der dennoch enthusiasmierte Rapidfan fragt, weshalb er 20€ für dieses durchnässende Vergnügen ablegen darf, gastiert der SK Rapid Wien in der Südstadt. Mittlerweile – trotz aller Widrigkeiten – ein Vergnügen. Denn das klare 3:0 war gegen die überforderten Maria Enzersdorfer der siebente Sieg in Folge. Um ja keinen Keim der Hoffnung für die Gastgeber aufkommen zu lassen, hat Thomas Murg bereits nach 110 Sekunden eine Vorlage von Christoph Knasmüllner humorlos im langen Eck versenkt. Filip Stojkovic war mit einer starken Balleroberung daran beteiligt. Der teilnahmslose Markus Lackner auch. Nur fünf Minuten später durfte Jungpapa Taxiarchis Fountas zum Torjubel abdrehen. Dank abermaliger Assistenz von Christoph Knasmüllner.
 
Der sich wegen einer doch recht stümperhaft vergebenen Chance schämen wird. Letztendlich war es aber egal. Denn Thomas Murg ist nicht bloß Vollstrecker, sondern auch Vorlagengeber. In Minute 58 abermals für Taxi Fountas. Der nun bei elf Toren in der Bundesliga hält. Eingedenk des prächtigen Spielverlaufs wurde auch grünweiße Geschichte geschrieben. Jahrhunderttalent Yusuf Demir durfte sein Debüt geben und den starken Thomas Murg nach 82 Minuten ersetzen. Somit ist eines der größten Talente des österreichischen Fußballs offiziell Bundesligaspieler. Und wird den Rapidfans viel Freude bereiten.
 

Winterpause und Ausblick

Schade, dass der Herbst nun vorbei ist. Weniger wegen der Auftritte im Weststadion. Aber die Leistungen bei den Auswärtsfahrten waren schon beeindruckend. So muss Rapid. Auch wenn Taxi Fountas der endlich gesuchte Goalgetter ist, sind große Kaderveränderungen im Winter nicht zu erwarten. Die Arbeitspapiere von Kapitän Stefan Schwab, Christopher Dibon und Kelvin Arase bedürfen einer Verlängerung. Geschäftsführer Sport Zoki Barisic wird die Fans hoffentlich bald mit Vollzugsmeldungen verwöhnen dürfen. Zudem sollte sich in der Winterpause auch die lange Verletztenliste allmählich entspannen. Koya Kitagawa ist bereits zurück. Ein starker Kader, gepaart mit jungen und hungrigen Nachwuchsspielern, sollte uns Rapidler in eine positive Zukunft blicken lassen.