Rapid Wien nach 12 Runden im GRÜN AUF WEISS – Check

Rapid Wien Fahnen

Die Niederlage des SK Rapid Wien in Salzburg in allerletzter Sekunde war unglücklich. Jedoch hat die Mannschaft auch dort Herz bewiesen und sich von 0:2 auf 2:2 zurückgekämpft. Dieses Herz und dieser Kampfgeist zeichnet die Mannschaft des SK Rapid Wien 2019/20 aus. Und ist eine krasse Weiterentwicklung im Vergleich zu den oft blutleeren und leidenschaftslosen Auftritten der letzten Saison. Mehr als die Hälfte der Spiele des Grunddurchgangs 2019/2020 sind absolviert und GRÜN AUF WEISS hat ein paar Zahlen für Euch vorbereitet.
 

12 Runden – Auswärtsstärke und Taxis Tore

Wie steht die Mannschaft des SK Rapid Wien in der aktuellen Saison da und wie verhielt sie sich zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr?
 
Statistiken nach 12 Spieltagen

2018/19 2019/20 Differenz
Rang 7 Rang 4 +3
15 Punkte 21 Punke +6
4 Siege 6 Siege +2
3 Unentschieden 3 Unentschieden +/-0
5 Niederlagen 3 Niederlagen -2
Torverhältnis 12:13 Torverhältnis 25:17 +9

 
2 wesentliche Faktoren fallen uns auf:

  1. Es gab heuer auswärts erst eine Niederlage. Zur gleichen Zeit im letzten Jahr schon drei. Auswärts hat Rapid heuer bereits neun Zähler mehr gesammelt.
  2. In der Defensive haben wir sogar 4 Tore mehr bekommen als letztes Jahr. Aber mit 25 erzielten Treffern deutlich mehr Tore geschossen. Dafür ist im wesentlichen ein Mann verantwortlich: Taxiarchis Fountas. Unser Grieche hat alleine 8 mal getroffen. Das sind 5 Tore mehr als der führende Schütze in Grün Weiss letztes Jahr – Deni Alar. Dahinter folgte Mario Sonnleitner als einziger anderer Rapidler, der mehr als 1 Tor geschossen hatte – genau 2 Tore. Heuer hat auch Mateo Barac schon 3 x getroffen.

 

2018/19 2019/20 Differenz
Assists: Knasmüllner 4 Assists: Knasmüllner 6 +2
17 Punkte fehlen auf Rang 1 11 Punkte fehlen auf Rang 1 -6
Karten: 21G/0GR/0R Karten: 21G/0GR/0R +/-0
Zuschauer nach 7 Spielen: 122.521 Zuschauer nach 6 Spielen: 105.632
Zuschauerschnitt: 17.503 Zuschauerschnitt: 17.605 +102
Verteilerkreis: -3 Punkte Verteilerkreis: +9 Punkte +12 Punkte

 
Eo ipso gibt es mehr Assists als letztes Jahr, wobei hier an der Spitze Christoph Knasmüllner aufscheint, der auch im letzten Jahr führend war. Hinter ihm reihen sich Kapitän Stefan Schwab und Philipp Schobesberger mit je vier Vorlagen vor Thomas Murg und Neuzugang Maximilian Ullmann mit je zwei Assists ein.

In den bisher gespielten Runden kann sicher nicht von eine Überhärte unserer Mannschaft gesprochen werden. Mit der Kartenbilanz: 0 Rote 0 Gelb Rote 21 Gelbe ist der SK Rapid nach 12 Runden die drittfairste Mannschaft.

Der Zuschauerschnitt hat sich minimal gebessert. Allerdings könnte der Output besser sein. Allerdings steht noch ein – hoffentlich – ausverkauftes Derby auf dem Programm und auch ansonsten sollten die Fans die deutlich besseren Leistungen honorieren.

Was uns besonders gefällt: Der Rückstand auf den Stadtrivalen betrug zum selben Zeitpunkt der abgelaufenen Saison drei Zähler. Heuer haben die Rapider bereits neun Punkte Vorsprung. Da geht aber sicher noch mehr.
 

Fazit

Zum selben Zeitpunkt des Vorjahres hatte der SK Rapid Wien bereits einen Trainerwechsel – von Gogo Djuricin zu Didi Kühbauer – vollzogen. Auch wenn die Saison nicht zufriedenstellend zu Ende gegangen ist, haben sich die Kaderveränderungen ausgezahlt. Die Toranzahl hat sich mehr als verdoppelt, deutlich mehr Punkte und ein besserer Tabellenrang sprechen eine eindeutige Sprache. Zudem hat Rapid mit Taxi Fountas endlich wieder einen Knipser in seinen Reihen. Und Christoph Knasmüllner gibt auch weiterhin eifrig Torvorlagen.

Auf das Spitzentrio fehlen teilweise Kleinigkeiten, aber die Schere scheint kleiner zu werden. Wobei gewiss noch Luft nach oben ist. Erfreulich ist, dass der SK Rapid Wien wieder die Nummer eins in Wien ist. Das sind wir sowieso immer, aber es sollte sich auch in der Tabelle widerspiegeln. Und das schaut ja aktuell ganz gut aus.
 

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