Altach zu Gast in Hütteldorf – Spielvorschau

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Ausgangssituation – Während der SK Rapid Wien im Cup und dem Auswärtsspiel bei Admira Wacker perfekt in die Saison gestartet ist, patzte SC Rheindorf Altach, nach einem erfolgreichen Auftakt im Cup, beim Heimspiel gegen SV Mattersburg. Der 37jährige Stürmer Hannes Aigner konnte zwar zweimal ausgleichen, letztendlich setzten sich die Burgenländer mit 3:2 durch.

 

Die letzte Saison: Altach und die 8

Die Saison 2017/18 beendete Altach in der Tabelle mit 38 Punkten auf Rang 8. In der Heimtabelle erreichte man Platz 8. Ebenso in der Auswärtstabelle. Den achtmeisten Siegen standen in der Liga die achtwenigsten Niederlagen gegenüber. Anzahl der geschossenen Tore? Erraten, die achtmeisten.

Insgesamt dürfte die Vereinsführung trotz einiger Achtungserfolge keine achtbare Saisonbilanz gezogen haben, weswegen Trainer Klaus Schmidts Vertrag nicht verlängert wurde.

 

Die Sommertransferzeit:

Trotz der enttäuschenden letzten Saison ist es in Altach in der Transferzeit recht ruhig geblieben. Von den 9 Abgängen waren bloß Patrick Salomon und Michael Honsak Stammspieler, 1 Amateurspieler wurde hochgezogen, 5 Perspektivspieler geholt und Joshua Gatt kehrte nach 7 Jahren zu Altach zurück.

 

Bilanz gegen Rapid:

Seit dem Wiederaufstieg in die österreichische Bundesliga erreichte Altach gegen Rapid Wien in 8 Auswärtsspielen 2 Siege, 2 Unentschieden und erlitt 4 Niederlagen. In der Saison 2017/18 gewann man das erste Duell in Wien dank zwei später Elfmetertore durch Hannes Aigner mit 2:1. Im letzten Heimspiel von Steffen Hofmann ging man jedoch mit 1:4 unter. Nach den beiden Toren von Joelinton konnte Adrian Grbic auf 1:2 verkürzen, Kapitän Stefan Schwab und Fußballgott Steffen Hofmann sorgten für den deutlichen Endstand.

 

Der Trainer:

Auf den glücklosen Klaus Schmidt folgte für die neue Saison Werner Grabherr, der mit seinen 32 Jahren der jüngste Trainer der Bundesliga ist. Der Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften war zuvor Co-Trainer, betreute die Kampfmannschaft nach Damir Canadi und Martin Scherb 7 Spiele interimistisch, war Trainer von Altach II und zudem noch Marketingleiter.

 

Aufstellung und Taktik:

Im Heimspiel gegen Mattersburg setzte Trainer Grabherr auf ein 4-4-2 mit Innenverteidiger Jan Zwischenbrugger und – dem einzigen Legionär in der Startaufstellung – Samuel Oum Gouet auf der Doppelsechs. Das Durchschnittsalter war mit 28,9 Jahren sehr hoch, von den Neuerwerbungen wurden erst in der zweiten Hälfte Manfred Fischer und Emir Karic eingewechselt.

 

Meine Einschätzung:

Die Niederlage Altachs gegen Mattersburg ist insgesamt unglücklich ausgefallen. Die 3 Gegentore resultierten aus zu passivem Verhalten in der Defensive und offensiv hatte man mit 2 Aluminiumtreffern Pech.

Rapid Wien wird – wie in Kufstein und der Südstadt – von der ersten Minute an aggressiv in die Zweikämpfe gehen und den Abschluss suchen müssen. Durch viel Ballbesitz den Gegner bei der großen Hitze müde laufen lassen und möglichst dort anschließen, wo man nach den ersten 45 Minuten gegen die Admira aufgehört hat. Schlüsselspieler könnte Christoph Knasmüllner sein, der durch seine präzisen Direktpässe 2 Tore und eine Riesenchance aufgelegt hat. Ich bin gespannt, ob unsere Defensive mehr gefordert wird, Hannes Aigner ist auch mit 37 Jahren stets brandgefährlich.

 

Spielbeginn: 4. August, 17 Uhr, Weststadion

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